Die zwei schönsten Ereignisse im Leben treffen aufeinander. Du bist schwanger und heiratest demnächst. Das ist einmalig und wundervoll, birgt aber erfahrungsgemäß auch einige Tücken. Der Babybauch wächst und trotzdem muss- oder darf- das Umstandsbrautkleid ausgesucht werden. Aber ab wann ist es sinnvoll nach dem passenden Brautkleid Ausschau zu halten? Und was gilt es dabei zu beachten? Hol dir eine Tasse Tee und lehn dich zurück. Wir haben die besten Tipps und Tricks für dich zusammengestellt. 

Wann soll ich mich auf die Suche nach dem passenden Umstandsbrautkleid machen?

Schwanger oder nicht, wer die Suche nach dem Traumkleid ungefähr ein halbes Jahr vor dem Hochzeitstermin beginnt hat genügend Zeit für Zwischenfälle. Wer eher kurzfristig plant, muss damit rechnen eine geringere Auswahl vorzufinden, mal ganz davon abgesehen, dass man mit der Hochzeitsplanung und der Schwangerschaft schon genügend andere Dinge um die Ohren hat.

Besonders gut für eine Hochzeit bietet sich übrigens die Mitte der Schwangerschaft an. Anfangs klagen viele Frauen über Übelkeit. Gegen Ende der Schwangerschaft werden die Beine zunehmend müder und das Gewicht macht vielen zu schaffen. Wenn also die Wahl besteht, eignen sich der vierte oder fünfte Monat perfekt für die Trauung. 

Telefoniere am besten bereits vorab mit den Brautmodengeschäften deiner Wahl um zu erfahren, wie groß das Sortiment für Umstandshochzeitskleider ist. Überlege dir zusammen mit deinem Partner in welchem Preisrahmen euer Budget für das Brautkleid liegt, damit du bei der Anprobe bereits eine klare Vorstellung über den Preisrahmen hast und nicht vor Ort überlegen musst.

Im Idealfall hast du dein Brautkleid ca. 3 Monate vor dem großen Tag gefunden. Ganz wichtig ist, dass der endgültige Abstecktermin im Vorfeld gebucht wird und am besten ca. ein bis zwei Wochen vor der Hochzeit stattfindet. Ab da sollte sich bis zu deiner Hochzeit nicht viel an deinem Bauch ändern und die letzten Änderungen können besprochen und zeitgerecht vorgenommen werden. 

Welcher Brautkleid Stil passt?

Am besten eignen sich leichte, fließende Stoffe die bequem zu tragen sind. Kleider im Empire-Stil schmeicheln schwangeren Frauen meist besonders. Die Taille rückt hoch und unter der Brust fällt der fließende Stoff in die Weite.

Auch A-Linien sind eine gute Wahl, denn der weit ausgestellte Rock ist bequem zu tragen und bietet dem Babybauch genügend Platz. Ein geschnürter Rücken kann ein echter Blickfang sein und bietet bei wachsendem Bauch auch wesentlich mehr Flexibilität als ein Kleid mit Reißverschluss.

Das durch die Schwangerschaft bedingte Traum-Dekoltee kann jetzt perfekt betont und in Szene gesetzt werden. Auch Details wie Perlen und Stickereien umschmeicheln das Bäuchlein oder lenken die Aufmerksamkeit, falls gewünscht, gekonnt auf andere Stellen.

In welcher Art Kleid sich die Braut schlussendlich wohl fühlt, wird meist recht schnell bei der Anprobe klar. Viele Schwangere betonen gerne den wachsenden Babybauch in eng anliegenden oder kurzen Umstandsbrautkleidern.

Die passenden Brautschuhe

In der Schwangerschaft neigen viele Frauen zu Wassereinlagerungen und geschwollenen Füßen. Flache Schuhe sind in diesem Fall bestimmt die bequemste Variante. Wenn du auf deiner Hochzeit jedoch nicht auf den Cinderella Moment verzichten möchtest, nimm die hohen Pumps als Ersatzschuhe für den Hochzeitstanz mit. Unser Tipp: Kaufe die Schuhe im Zweifelsfall lieber eine Nummer größer. Stützstrümpfe können für zusätzlichen Halt sorgen. Diese gibt es mittlerweile in schönen halterlosen Varianten mit Spitzenabschluss.

Wir wünschen Dir viel Erfolg bei Deiner Sucher nach dem passenden Umstandsbrautkleid!