Im ursprünglichen Sinne stand der Polterabend am Vorabend der Hochzeit. Heute findet er aus rationellen Gründen meistens nach der standesamtlichen und vor der kirchlichen Hochzeit statt.

Gepoltert wird schon seit Urzeiten, die bösen Geister sollten so vertrieben werden, die dann dem jungen Glück nicht mehr im Wege stehen konnten.

Wurden früher Amphoren zerbrochen so tun es heute meistens alte Teller, Tassen Schüsseln etc. aus Porzellan oder Steingut. Glas ist absolut tabu, da Glas als Symbol des Glückes nicht zerschlagen werden darf. Praktisch gesehen sind Glasscherben etwas scheußliches, tückisches, das sich noch nach Wochen trotz gründlichen Reinigens an irgendwelchen Stellen versteckt, in die man dann ausgerechnet wenn man barfuß ist, hineintritt oder auch der Hund oder Katze sich daran verletzt.

Ebenso scheußlich ist es alte Kloschüsseln und Sperrmüll dem Brautpaar vor die Tür zu schmeissen. Das können keine guten Freunde sein, die dem Paar diese Aufräumungsarbeiten und -kosten vor dem Fest aufbürden. Außerdem sollte jeder, der das tut, bedenken daß er vielleicht auch mal dran ist mit heiraten, so nach der alten Weisheit, "was Du nicht willst, das man Dir tu,...."

Die anderen Scherben muß nun das Brautpaar am Ende des Festes gemeinsam aufkehren als Zeichen des zukünftigen Zusammenhaltens und gemeinsamer Verantwortung tragen.

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