Seit 1994 stehen den Hochzeitspaaren viele Möglichkeiten der Namenswahl zur Verfügung.

Bei der getrennten Namensführung bleiben beide bei Ihrem bisher geführten Namen, also z.B. Frau Maier und Herr Schulz.
Ist es für einen der beiden nicht die erste Eheschließung behält er oder sie den bisher geführten Namen bei.

Beim gemeinsamen Familiennamen entscheiden sich die beiden für einen der Geburtsnamen, also Herr und Frau Maier oder Herr und Frau Schulz.

War nun Frau Maier schon einmal verheiratet, also eine geborene Huber, gibt es nur Herrn und Frau Huber oder Schulz.

Bei der Wahl eines Doppelnamens bestimmen beide einen Geburtsnamen als Familiennamen und einer der beiden fügt diesem Familiennamen noch seinen bisher geführten oder Geburtsnamen hinzu.
Einigen sich die beiden also auf Schulz heißt es

Mann: Herr Schulz
Frau: Frau Schulz-Maier oder Maier-Schulz oder
Frau Schulz-Huber oder Huber-Schulz

Einigen sich die beiden also auf Huber heißt es

Mann: Herr Huber-Schulz oder Schulz-Huber
Frau: Frau Huber

Seit 2005 gibt es aber auch die Möglichkeit den Familiennamen aus der vorhergehenden Ehe als gemeinsamen neuen Familiennamen zu nutzen. War z.B. Herr Schulz geb. Müller schon einmal verheiratet und hat den Geburtsnamen seiner 1. Frau angenommen, heißen beide Schulz wobei die Frau die vorstehenden Möglichkeiten des Doppelnamens hat. Einigen sich die beiden aber auf Maier hat der Mann auch die beiden Möglichkeiten des Doppelnamens nämlich

Maier-Schulz oder Schulz-Maier oder
Maier-Müller oder Müller-Maier.

So nun haben Sie die Qual der Wahl. Die haben Sie dann nocheinmal wenn gemeinsame Kinder auf die Welt kommen, dann müssen Sie sich auf einen Familiennamen für das Kind entscheiden, keinen Doppelnamen.

Es ist daher nachvollziehbar, daß sich viele Paare für die "alte Tradition" entscheiden und einfach den Namen des Mannes als Ehenamen wählen.

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